Mission Statement der ÖgVak

Impfungen gehören nachweislich zu den erfolgreichsten medizinischen Maßnahmen und haben einen beeindruckenden Beitrag zur weltweiten Reduktion von Morbidität und Mortalität impfpräventabler Erkrankungen geleistet. Trotz dieser Errungenschaften ergeben sich heute große und auch neue Herausforderungen im Bereich der Vakzinologie.

Zum einen steht das Impfwesen paradoxerweise auf gesellschaftlicher Ebene einer zunehmenden Impfskepsis und einer Zunahme an Impfverweigerern gegenüber, Entwicklungen, denen mit vermehrter Aufklärung und Steigerung der Gesundheits-kompetenz in der Bevölkerung begegnet werden muss.

 

Zum anderen führen Veränderungen in der Bevölkerungsdemographie aber auch ein verändertes Erregerrepertoire zu der Notwendigkeit neue Impfstoffkonzepte und neue Impfstoffe zu entwickeln, die sowohl immunogen als auch sicher sind, und die Gesamt-bevölkerung  sowie spezielle Risikogruppen in einer Bevölkerung vor Infektions-krankheiten aber auch nicht infektiösen chronischen Erkrankungen schützen sollen.

Dies kann erreicht werden durch die Anwendung der Omics-Technologien - „Vaccinomics“ - und vermehrte interdisziplinäre Forschungsansätze und Kooperationen und führt, wie in so vielen anderen medizinischen Disziplinen, auch im Impfwesen  zum Konzept der personalisierten/prädiktiven Vakzinologie.

Ziele der Gesellschaft sind daher (weiterlesen)

Nachlese Österr. Impftag Jänner 2017

 

Unser Ziel ist die Etablierung einer professionellen akademischen Gesellschaft, die sich allen Aspekten – von Grundlagenforschung bis Public Health – der Vakzinologie widmet.

T

O

P

I

C

S

Epidemiologie von Infektionserkrankungen

und nicht infektiösen Erkrankungen mit hoher Krankheitslast

Emerging infectious diseases

Reiseimpfungen

Impfstoffentwicklung und Vakzinevektoren

prophylaktische und therapeutische Vakzine

Ursula Wiedermann-Schmidt

Präsidentin der ÖgVak

u.wiedermann@ögvak.at

Impfimmunologie und Adjuvantienforschung

(von early life bis aging, Impfrouten etc.)

Impfstoffe

gegen chronische Erkrankungen

Impfstoffe in der Veterinärmedizin

advanced animal models

Personalisierte Vakzinologie

System Vaccinology, Vaccinomics

Nutzen Risiko

Nutzen Kosten Analyse

Klinische Impfstoffstudien

(I-IV)

Public Health

und Health Literacy

Heidemarie Holzmann

Vizepräsidentin der ÖgVak

 

Mission Statement der ÖgVak

Mitglied werden

Impfungen gehören nachweislich zu den erfolgreichsten medizinischen Maßnahmen und haben einen beeindruckenden Beitrag zur weltweiten Reduktion von Morbidität und Mortalität impfpräventabler Erkrankungen geleistet. Trotz dieser Errungenschaften ergeben sich heute große und auch neue Herausforderungen im Bereich der Vakzinologie.

Zum einen steht das Impfwesen paradoxerweise auf gesellschaftlicher Ebene einer zunehmenden Impfskepsis und einer Zunahme an Impfverweigerern gegenüber, Entwicklungen, denen mit vermehrter Aufklärung und Steigerung der Gesundheitskompetenz in der Bevölkerung begegnet werden muss.

 

Zum anderen führen Veränderungen in der Bevölkerungsdemographie aber auch ein verändertes Erregerrepertoire zu der Notwendigkeit neue Impfstoffkonzepte und neue Impfstoffe zu entwickeln, die sowohl immunogen als auch sicher sind, und die Gesamt-bevölkerung  sowie spezielle Risikogruppen in einer Bevölkerung vor Infektions-krankheiten aber auch nicht infektiösen chronischen Erkrankungen schützen sollen.

Dies kann erreicht werden durch die Anwendung der Omics-Technologien - „Vaccinomics“ - und vermehrte interdisziplinäre Forschungsansätze und Kooperationen und führt, wie in so vielen anderen medizinischen Disziplinen, auch im Impfwesen  zum Konzept der personalisierten/prädiktiven Vakzinologie.

Ziele der Gesellschaft sind daher:

In Wissenschaft und Forschung:

  • Förderung von wissenschaftlichen Studien, wissenschaftlichem Austausch, Kommunikation und Kooperation zwischen unterschiedlichen medizinischen Disziplinen zur Verbesserung, Weiterentwicklung und Neuentwicklung von Vakzinen, die der Reduktion von Morbidität und Mortalität oder Elimination von Erkrankungen durch prophylaktische oder therapeutische Impfkonzepte dienen.

  • Evaluation, Überprüfung und Erhebung von Wirksamkeit und Sicherheit von Impfstoffen und Impfkonzepten.

  • Implementierung von Forschungsansätzen und Evaluierung von wissenschaftlichen Studien, die sich mit den Wirkmechanismen von Impfstoffen und deren Inhaltsstoffen beschäftigen und der Entwicklung neuer Impfansätze und Impfstoffe dienen sollen.

In Fort-und Weiterbildung:

  • Abhaltung wissenschaftlicher und fortbildender Tagungen

  • Erstellung und Publikation wissenschaftlicher Empfehlungen/Fachmeinungen und State of the Art Statements auf dem Gebiet der Vakzinologie

  • Kontakt und enge Kooperation mit in- und ausländischen medizinischen/immunologischen/vakzinologischen Fachgesellschaften

  • Pflege des Austausches/Kontaktes mit der Politik, öffentlichen Stellen, Behörden und Medien

  • Patientenaufklärung durch Veranstaltungen und Publikationen

Vereinsstatuten

 

§ 4: Arten der Mitgliedschaft

Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in

1. ordentliche Mitglieder,

2. Ehrenmitglieder und

3. unterstützende Mitglieder.

 

ad 1.  Als ordentliches Mitglied kann auf schriftlichen Antrag jede physische Person aufgenommen werden. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit, der eine Befürwortung des Antrages durch zwei ordentliche Mitglieder verlangen kann. Der Anteil der ausländischen Personen soll ein Drittel der Anzahl der ordentlichen Mitglieder nicht überschreiten.

 

ad 2. Zu Ehrenmitgliedern können über Vorschlag des Vorstandes der Gesellschaft von der Mitgliederversammlung Personen von hervorragender wissenschaftlicher Bedeutung ernannt werden.

 

ad 3.  Als unterstützende Mitglieder können auf schriftlichen Antrag physische und juristische Personen vom  Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit aufgenommen werden, die den Verein durch Leistungen, welcher Art auch immer, fortlaufend zu fördern bereit sind.

Antragsformulare für Mitgliedschaften:

Weitferführende Links zu verwandten Gesellschaften

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